Der Sozialstaat zwischen “Markt” und “Hedonismus”? by Siegfried Lamnek, Jens Luedtke (auth.), Siegfried Lamnek,

By Siegfried Lamnek, Jens Luedtke (auth.), Siegfried Lamnek, Jens Luedtke (eds.)

Inhalt
Der Band beinhaltet Beiträge über Probleme und Reformen desSozialstaats, seine (Aus-) Nutzung sowie zur Frage nachKontrollverschärfungen als Mittel für mehr Sozialstaat. Im ersten Teil des Bandes werden Herausforderungen desSozialstaats auf dem Weg in die zweite Moderne wie Arbeitslosigkeit oder Alterssicherungerfaßt und Ansätze zur Reform diskutiert. Zu den vor allem öffentlichwirksamen Problemen zählt auch das bislang nicht eindeutig bezifferbare Maßan Schwarzarbeit, Leistungsmißbrauch oder (Sozial-)Versicherungsbetrug.Antworten dazu geben die im zweiten Teil vorgestellten theoretischen undempirischen Forschungsergebnisse. Die Beiträge des letzten Teils widmen sichder Frage, inwieweit Norm-, Sanktions- und Kontrollverschärfungen notwendigsind. Aus dem Inhalt:I Zur Einführung II Der Sozialstaat - Auslaufmodell der 90er-Jahre? Heinz Lampert: Der Sozialstaat - seine Entwicklung und seineZukunft Lutz Leisering: Der Sozialstaat in der ¶zweitenModerne¶ Joseph Schmid: Wohlfahrtsstaaten im internationalen Vergleich Beate Kruse/Michael Schmidt: Zur Zukunftsfähigkeit der deutschenWirtschafts- und Gesellschaftsordnung hinsichtlich ihrer Markt- undSozialorientierung Gerd Vonderach: Die Zukunft der Alterssicherung Norbert Berthold: Der europäische Sozialstaat im Zeitalter derGlobalisierung Stefan Immerfall: Globalisierung und Wertewandel - die geborenenFeinde des Wohlfahrtsstaats? III Arbeitslosigkeit und Armut im Sozialstaat Ulrich Walwei: Beschäftigungssysteme unter Anpassungszwang? Wolfgang Bonß: Wie general sind Erwerbsverläufe? Martin Kronauer: Marginalisierung und Ausgrenzung durchArbeitsplatzverlust? Jens Luedtke: Die Grenzen der Autonomie. Zur finanziellen Lagevon Arbeitslosenhaushalten Hans-Jürgen Andreß: Armut in Deutschland Dieter Henkel: Suchtrisiken und Behandlungschancen fürArbeitslose, Einkommensarme und Obdachlose IV (Aus-)Nutzung des Sozialstaats Friedrich Schneider: Ist Schwarzarbeit ein Volkssport geworden? Bernhard Lageman: Schwarzarbeit im Handwerk Bernh

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Konzeption einer Besteuerung des laufenden Ertrags von by Manuel Teschke

By Manuel Teschke

Beziehungen von Nahestehenden können sich durch eine Doppelnatur von rechtlicher Vielheit bei wirtschaftlicher Einheit auszeichnen. Dies erschwert die Integration von Nahestehendenverbünden in bestehende Besteuerungsregelungen. Durch die zunehmende Vernetzung von Unternehmen und die höhere Bedeutung immaterieller Vermögenswerte sowie vielfältigere menschliche Lebensformen entstehen bei der Besteuerung von Nahestehenden neue Problemfelder.

Manuel Teschke analysiert die beiden grundsätzlichen Möglichkeiten einer Besteuerung von Netzwerken Nahestehender einerseits durch Abstellen auf die einzelnen Teile des Netzwerkes (Konzeption der Selbständigkeit), andererseits durch Betrachtung des Netzwerkes als Ganzes (Konzeption der Einheit). Er entwickelt beide zunächst unvereinbar erscheinenden Ansätze in einem ersten Schritt weiter und kombiniert sie darauf aufbauend. Der Autor erarbeitet sowohl Vorschläge einer sachgerechteren Ausgestaltung des Fremdvergleichs als auch der formelhaften Gewinnaufteilung und zeigt Gestaltungsmöglichkeiten auf.

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Schlüsselerfinder in der industriellen Forschung und by Jan Vitt

By Jan Vitt

Die Wettbewerbsposition von Unternehmen ist häufig auf die in Forschung und Entwicklung tätigen Erfinder und ihre patentierten Inventionen zurückzuführen. Sogenannte "Schlüsselerfinder", die sich durch einen hohen Patentoutput auszeichnen, nehmen eine zentrale Rolle ein, wenn ihr Unternehmen von einem anderen akquiriert wird. Jan Vitt entwickelt ein Patentkennzahlensystem, anhand dessen er die Zahl von Schlüsselerfindern in deutschen Industrieunternehmen feststellt. Anschließend untersucht er Fluktuation und Leistungsveränderungen dieser Mitarbeiter sowie mögliche Einflußfaktoren. Aus den Ergebnissen leitet der Autor Handlungsempfehlungen sowohl für eine bevorstehende Unternehmensübernahme als auch für das tägliche Wissensmanagement ab.

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Flexible Standardisierung: Ein dezentrales by Peter Letmathe

By Peter Letmathe

In den letzten Jahren wurde die Dezentralisierung von Organisationen in der Literatur lebhaft diskutiert. Die bisherigen Konzepte vernachlässigen jedoch die kostenrechnerische Begleitung und den auf die Dezentralisierung abgestimmten Einsatz von Anreizmechanismen und Planungsmethoden.

Vor diesem Hintergrund entwickelt Peter Letmathe mit der Flexiblen Standardisierung ein breit angelegtes Konzept zum dezentralen Produktionsmanagement, das vor allem auf die spezifischen Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten ist. Es greift typische Probleme der Produktion auf, z.B. Engpässe und Schwankungen im Fertigungsbereich, und stärkt, unter Ausnutzung des Know-hows der Mitarbeiter auf Ausführungsebene, die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Grundlage seiner Ausführungen sind eine kritische Auseinandersetzung mit den heute angebotenen PPS-Systemen, eine detaillierte Befragung kleiner und mittlerer Unternehmen des produzierenden Gewerbes, theoriegestützte Analysen sowie eine Fallstudie.

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Optimierung betrieblicher Systeme auf der Basis von by Martin Strobel

By Martin Strobel

Bei der Optimierung betrieblicher Systeme spielt die Gestaltung von Geschäftsprozessen eine wachsende Rolle. Zur Lösung der Optimierungsaufgabe werden formale Methoden benötigt, die eine systematische Generierung und overview von Geschäftsprozeßmodellen erlauben. Derartige Methoden müssen neben den Modellmerkmalen Struktur- und Verhaltenstreue sowie Vollständigkeit und Konsistenz den Erfüllungsgrad der Gestaltungszielsetzungen berücksichtigen. Martin Strobel entwickelt eine umfassende Methode zur Gestaltung betrieblicher Systeme, die auf die Verfolgung von Gestaltungszielen ausgerichtet ist. Die Anwendbarkeit und die Nutzeffekte demonstriert der Autor anhand eines umfangreichen Fallbeispiels.

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Der bedingte Reflex und die vegetative Rhythmik des Menschen by Hermann Regelsberger

By Hermann Regelsberger

Physiologe seiner Zeit, ware bei seinem unerreichten experimentellen und operativen Geschick auch der berufene Fortsetzer und Interpret der Pawlowschen Ideen gewesen. Leider sind durch die wissenschaftliche no longer schon nach dem ersten Weltkriege seine eigenen Arbeiten wie die Anregun gen, die er uns gab, zum Stillstand gekommen. Mit seinem Tode ist die culture auf dies em Forschungsgebiet schlieBlich so intestine wie ganzlich erloschen. Es ist mir eine besondere Befriedigung, meinem verstorbenen verehrten Lehrer durch die vorliegenden Forschungsergebnisse iiber naturliche bedingte Rellexe des vegetativen Nervensystems eine verspatete Dankesschuld abtragen zu konnen. Ein weiterer gliicklicher Zufall, oder solI ich sagen die innere Folge richtigkeit der Dinge, brachte mich spater als Assistent und Mitarbeiter L. R. MVLLERS in Beriihrung mit dem ungeheuren Wissensstoff des vegetativen Nervensystems, der damals fUr die "Lebensnerven" bearbeitet wurde. speedy der gesamte Inhalt des ersten und zweiten Teiles dieses Buches geht auf jene fruchtbaren Jahre an der Erlanger Klinik zuriick. Ich hatte die Freude, damals sowohl wie auch spater junge Mitarbeiter an den aufkeimenden Ideen zu finden. Inzwischen ist auch mein eigener Sohn, H. S. REGELSBERGER, mit Arbeiten liber verwandte Fragen hervor getreten. Die Namen der Mitarbeiter, denen ich auch an dieser Stelle danken will, finden sich im angeschlossenen Literaturverzeichnis. Dortmund, im Marz 1952. H. Regelsberger. Inhaltsverzeichnis. Seite Einleitung . . . . . . . . 1 Erster Teil Allgemeine theoretische nnd Idinische Grnndlagen des Elektrodermato gramms.

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Liebe und Person: Max Schelers Versuch Eines by Heinz Leonardy (auth.)

By Heinz Leonardy (auth.)

Die hundertste Wiederkehr des Geburtstages Max Schelers battle im Jahre 1974 der Anlaß zu zahlreichen Gelegenheitsveröffentlichungen, die jedoch wahrscheinlich lediglich als ein kurzes Auffiammen des Interesses an der Philosophie dieses Denkers eingeschätzt werden dürfen. Sowohl die Reichhaltigkeit wie die Vielseitigkeit seines Werkes dürfte der vornehmlichste Grund für die Tatsache sein, daß nur wenige Denker und um Darstellung bzw. Interpretation bemühte Forscher sich ein­ gehend und umfassend mit Schelers Philosophie befaßt haben. Hinzu­ kommt die Unvollendetheit dieses Schaffens, die einerseits auf seinen frühen Tod zurückzuführen ist, die andererseits aber wesentlich in der Eigenart seines Philosophierens verankert ist. Es besteht jedoch die berechtigte Hoffnung, daß die Herausgabe des unveröffentlichten Nach­ lasses diese Unvollendetheit zwar nicht aufheben, sie aber in ihren Grenzen präziser als bisher möglich umreißen wird, und dies insbeson­ dere in bezug auf die von ihm geplante Metaphysik und Anthropologie. Vorliegender Arbeit lag der Versuch zugrunde, zwei der wesentlich­ sten Grundpfeiler dieser Philosophie freizulegen und somit zur Ausar­ beitung der diesem Denken "noch fehlenden architektonischen Ordnung" beizutragen. Abgesehen von einigen geringfügigen Änderungen für den Druck wurde diese Arbeit im Juni 1974 von der Philosophischen Fakultät der Universite Catholique de Louvain als Doktoratsthese angenommen. Für die Ausarbeitung dieser Dissertation steht der Autor in tiefster Dankesschuld vor allem bei seinem Promotor, Herrn Professor Dr.

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