Familienunternehmen und Zukunftsgestaltung: by Bernhard Baumgartner

By Bernhard Baumgartner

Vorwort Mehr als fünfundzwanzig Jahre Arbeit in Familienunternehmen auf drei Kontinenten und folglich ein beträchtliches Maß an Erfahrung mit ihnen bilden die Grundlage für meine - tersuchungen. Sie sind gleichsam der Stoff, aus dem dieses Buch entstand. Auftrag, zugleich Ziel meiner Tätigkeit, conflict grundsätzlich dabei, Unternehmen, welche im Besitz von Familien waren, schnell und unkonventionell, aber trotzdem behutsam eine neue strategisch nachhaltige Ausrichtung zu geben. Eine meiner wesentlichen Aufgaben bestand nicht nur darin, das operative Geschäft des Unternehmens zu steuern, sondern auch darin, in und mit den Familien und deren oftmals unterschiedlichen Mitgliedern mit durchaus oftmals unterschiedlichen Interessen einen für alle Beteiligten akzeptablen Ansatz für die Lösung der anstehenden Probleme zu finden. Solche Neuausrichtungen von Familienunternehmen beinhalteten generell eine Übergabe an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin in deren Führung. Bei einer Vielzahl von Fällen battle die Nachfolge ganz und gar nicht geregelt, und so konnten bereits die (negativen) Ausw- kungen dieser Tatsache jeweils auf das Unternehmen, auf die Familie und auf eventuelle Anspruchsgruppen festgestellt werden. Die Bündelung unterschiedlicher Interessenlagen stellte bei allen meinen bisher übernommenen Aufgaben eine besondere Herausforderung dar: Neben einem rein sachlich und vernunftgemäß zu lösenden Thema baute sich, wie ich regelmäßig beobachten konnte, ein häufig überdimensionales emotionales Feld zwischen allen Beteiligten auf, das an „Feldstärke“ mit der sich abzeichnenden Übergabe an eine(n) Nachfolger(in) zunahm.

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Betriebliche Kinderbetreuung von 1875 bis heute: by Dieter Höltershinken

By Dieter Höltershinken

Betrieblich geforderte Kinderbetreuung - die bekannteste shape ist der Be triebskindergarten - gibt es seit rd. a hundred and fifty Jahren. In den Darstellungen zur Ge schichte der Tageseinrichtungen fur Kinder sind sie bislang nur am Rande und bis in die Gegenwart recht einseitig ohne Berucksichtigung ihrer pad agogischen Konzepte behandelt worden. Der erhohte Bedarf an institutiona lisierter Kinderbetreuung und die Diskussionen um den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz haben in den vergangenen Jahren dazu gefuhrt, auch die betrieblich geforderte Kinderbetreuung wieder in den Blickpunkt des In teresses zu rucken. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Untersuchung steht die geschichtliche Aufarbeitung der Betriebskindergarten im Ruhrgebiet (1875-1975). Nach ei nem Uberblick uber die quantitative Entwicklung und die institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen erfolgt eine examine der padagogi schen Konzepte und der Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit. Grundlage der examine sind Dokumente aus Archiven und Festschriften und vor allem uber four hundred Artikel aus den Werkzeitungen des Bergbaus und der Stahlindustrie. Auf gezeigt werden das theoretische Selbstverstandnis der Betriebskindergarten, die rationale, die zur Grundung gefuhrt haben, die Ziele, Inhalte und Vermitt lungsformen, die Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule. Die examine wird erganzt durch den Abdruck einiger ausgewahlter Dokumen te und ein ausfuhrliches Quellenverzeichnis im Anhang.

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Kinder- und Jugendmuseen: Genese und Entwicklung einer by Gabriele König

By Gabriele König

Kinder- und Jugendmuseen sind im internationalen Vergleich betrachtet eine relativ junge Entwicklung. Die ältesten Kinder- und Jugendmuseen wurden zwar bereits in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gegründet, aber erst in den neunziger Jahren gelang es den Initiatoren, diese Museen für Kinder stärker zu etablieren. Wo die Wurzeln der Kinder- und Jugendmuseen liegen und wie sich die besucherorientierte Konzeption von Kinder und Jugendmuseen vom sammlungsorientierten Ansatz traditioneller Museen unterscheidet, wird in der Publikation ebenso diskutiert, wie exemplarisch einzelne Kindermuseen in ihrer Entstehung und Entwicklung vorgestellt werden.

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Interaktive Wertschöpfung: Open Innovation, by Ralf Reichwald

By Ralf Reichwald

Kunden sind heute nicht nur passive Empfänger und Konsumenten einer vom Hersteller dominierten Wertschöpfung. Vielmehr gestalten viele Kunden Produkte und Dienstleistungen aktiv mit und übernehmen dabei sogar teilweise deren Entwicklung und Herstellung.

Zur corporation arbeitsteiliger Wertschöpfung gibt es bislang zwei wesentliche Alternativen: die hierarchische Koordination im Unternehmen oder die Nutzung des Marktmechanismus über Angebot und Nachfrage. Eine Zwischenform bilden die verschiedenen Varianten von Unternehmensnetzwerken. Die interaktive Wertschöpfung bildet eine dritte replacement: die Arbeitsteilung zwischen Herstellerunternehmen und Kunden, die zum Wertschöpfungspartner werden.
Reichwald/Piller behandeln Entwicklungen wie Peer-Production, Kundeninnovation, Open-Source-Software-Entwicklung, Kunden-Communities oder internet 2.0. Anhand vieler Beispiele und Fallstudien diskutieren sie die wesentlichen Prinzipien und Ansatzpunkte, aber auch die Grenzen der interaktiven Wertschöpfung. Open Innovation und Produktindividualisierung (Mass Customization) werden als konkrete Umsetzungsformen einer interaktiven Wertschöpfung anhand von Praxisbeispielen vorgestellt.

Die Autoren haben in der 2. Auflage die Struktur des Buches überarbeitet und dabei das umfangreiche suggestions der Leser und neueste Forschungsergebnisse integriert. Neue Fallbeispiele zeigen aktuelle Anwendungen der Interaktiven Wertschöpfung.

„Interaktive Wertschöpfung" richtet sich an die Fachwelt in Wissenschaft und Praxis in den Bereichen Innovationsmanagement, strategisches administration, organization und Produktion.

Prof. Dr. Prof. h. c. Dr. h. c. Ralf Reichwald ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre - details, enterprise und administration (IOM) an der TU München.
Prof. Dr. Frank Piller ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Technologie- und Innov

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Wirtschaftsjournalismus: Grundlagen und neue Konzepte für by Claudia Mast

By Claudia Mast

Ob Börsennachricht, tale über Missmanagement in Unternehmen oder Analysen zur Altersversorgung - Wirtschaftsjournalismus hat Karriere gemacht. Die Verlage investieren in den Markt der Wirtschaftsinformationen, der nunmehr nach dem growth der Börsen und Wirtschaftsmedien die Turbulenzen der Marktkonsolidierung durchlebt.
Wirtschaftsredaktionen agieren im harten Wettbewerb der Medien um die Aufmerksamkeit der Leser und beschreiten neue Wege. Sie greifen das Bedürfnis vieler Bürger nach aktueller Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage und Arbeitsmarktsituation ebenso auf wie deren Wunsch nach Nutzwert-Informationen, d.h. nach konkreten Hinweisen wie Geldanlagetipps und Lernstoff. Das Buch ist eine Einführung in die Grundlagen des Wirtschaftsjournalismus in der Presse. Es stellt erfolgreiche Strategien der Leseransprache vor und analysiert die Grundlagen eines Berufsfeldes, das sich nach den Kursstürzen an den Börsen neu orientiert.

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Experimentelle Grundlagen der Multifaktoriellen Genese der by Gustav Hofmann

By Gustav Hofmann

II. ZWILLINGSFORSCHUNG IN DER PSYCHIATRIE 1. Allgemeine humangenetische Grundlagen . 10 2. Begriff der multifaktoriellen Kausalitat . thirteen three. Allgemeine Theorienbildung zur Ktiopathogenese der Schi- phrenie 18 four. Die nosologische Frage . 19 five. Korrelation von Einzelfaktoren zum Gesamt des schizophrenen Prozesses 21 6 Ergebnisse der Zwillingsforschung in der Psymiatrie . 25 7. Die Bedeutung des Konzeptes der Erlebnisvollzugsstorung fur die Zwillingsforsmung . 28 eight. Psymodynamisme und funktionsanalytisme Darstellung der Lebensgesmimte und der smizophrenen Psymose eines - eiigen Zwillingspaares . 32 nine. Vererbung von psymischen (Normal-) Eigensmaften . forty four Zusammenfassung forty six III. STOFFWECHSELFORSCHUNG UND SOMA TISCHE BEFUNDE 1. Einleitung 50 2. Pathologische Anatomie fifty one three. Neurophysiologie fifty two four. Biomemische Befunde a) Zusammenfassung alterer Arheiten fifty four b) Biogene Amine, Indolkorper, Intoxikationstheorien fifty six c) Aminosaure- und Eiwei6-Stoffwemsel . fifty nine d) Endokrinologie 60 e) Intermediarprodukte, Fermente und Cofermente sixty two f) Untersumungen unter Belastung . sixty three g) Energiebildung und Energieverwertung sixty five Zusammenfassung sixty eight IV. EIGENE STOFFWECHSELUNTERSUCHUNGEN A) Einleitung . seventy one B) Krankengut seventy one C) Untersumungstemnik seventy four Inhaltsverzeichnis D) Ergebnisse 1. Succinat-Konzentration im Serum. seventy six 2. "Leichthydrolisierbare Phosphate" im Blut seventy six three. Intermediarer Phosphatstoffwechsel des Erythrozyten ohne Belastung seventy seven four. Intermediarer Phosphatstoffwechsel des Erythrozyten: V- anderung nach Succinatbelastung . seventy nine five. Elektrolyte, PH, Alkalireserve and so on. eighty two 6. Faktorensynthese eighty three 7. Familienangehorige . eighty four eight. "Leicht hydrolisierbare Phosphate" bei einem eineiigen Zwillingspaar . 86 nine. Succinatbelastung bei MDK, Legierungspsychosen und neu- logischen Erkrankungen . 86 10. Konzentration der phosphorylierten Intermediarprodukte des Erythrozyten in vivo unter Succinatbelastung . 87 eleven. Einflu der Phenothiazintherapie auf den intermediaren Kohlehydratstoffwechsel 88 12. Monojodacetat- und Triathylenmelamin-Hemmung .

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Wissenschaft und Kernenergie: Eine by Klaus Riedle

By Klaus Riedle

Obwohl die kulturelle und okonomische Bedeutung von Wissen schaft, die zu einem der grossten institutionellen Komplexe moderner Gesellschaften geworden ist, ausser Frage steht, konstatierte Barnes noch 1972, dass eine systematische Untersuchung der Beziehungen zwischen Wissenschaft und 1 Gesellschaft nicht vorliegt. ) Daranhat sich bis heute im Grunde nichts geandert. Unubersehbar ist jedoch das immer starkere Interesse im vergangenen Jahrzehnt an wissenschaftssoziologischen Frage stellungen, die die wissenschaftsinternen Strukturen thema tisieren. Ebenfalls nicht zu ubersehen sind die verstarkten Anstrengungen, der Komplexitat des Gegenstandes durch eine multi- oder interdisziplinar konzipierte "Wissenschafts wissenschaft" gerecht zu werden. Dabei gehen die wesentlichen Impulse von Kuhn aus, der die Meinung vertritt, dass Wissenschaftssoziologie und Wissen schaftswissenschaft "bei richtiger Auffassung beider Ge biete" weitgehend identisch sein mussten und der der Sozio logie explizit das Primat in einer examine der Entwicklung 2 der Wissenschaft zugeschrieben hat. ) Herausfordernd sind solche Aussagen vor allem, wenn guy sich die gangigen Kon zeptionen derjenigen Disziplinen vergegenwartigt, die tra ditionellerweise den Fortschritt und die Entwicklung von Wissenschaft thematisierten, der Wissenschaftsgeschichte und der Wissenschaftsphilosophie, insbesondere des ein flussreichen "Kritischen Rationalismus." Beiden gemeinsam ist die Vorstellung einer eigenstandigen Entwicklung von Wissenschaft. Diese Konzeption verbietet geradezu eine soziologische examine der internen Entwick lungsstruktur von Wissenschaft. 1) Barnes, B., Sociology of technological know-how, Harmondsworth 1972, s. nine 2) Kuhn, T.S., Postscript-1969, in: Weingart, P., (Hrsg.), Wissenschaftssoziologie 1, a.a.O., S. 288 (im folg

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Portfoliomanagement für betriebliche Informationssysteme: by Stephan Schönwälder

By Stephan Schönwälder

Zur Beurteilung des Nutzens betrieblicher Informationsverarbeitung und zur Auswahl von Informationssystem-Projekten liegen bereits zahlreiche Ansätze vor. Dabei wurden jedoch prozeßorientierte und mehrperiodische Betrachtungsweisen sowie Gestaltungsempfehlungen meist vernachlässigt. Stephan Schönwälder erarbeitet einen ganzheitlichen computergestützten Entwurf für das IS-Portfoliomanagement (ISPLAN), bei dem die Priorisierung von IS-Vorhaben integrativer Bestandteil eines umfassenden Gesamtprozesses ist. Der ISPLAN-Ansatz ist in vier Bereiche gegliedert: Werkzeugkonzept, Datenmodell, Softwareprototyp und Szenarien der Computerunterstützung. Wesentlicher Leitgedanke ist die Unterstützung von Arbeitsgruppen. Durch die Anwendung in verschiedenen Industrieunternehmen erfolgt eine Evaluierung.

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