Regierungssystem und Regierungslehre: Fragestellungen, by Göttrik Wewer (auth.), Stephan von Bandemer, Göttrik Wewer

By Göttrik Wewer (auth.), Stephan von Bandemer, Göttrik Wewer (eds.)

Die Anstöße zum Vorhaben, ein Buch wie das vorliegende zu realisieren, stammen aus der Arbeit mit Studenten am Institut für Politische Wissenschaft an der Universität Ham­ burg. Studentische Schwierigkeiten eines stärker analysierenden statt eher moralisierenden Zugangs auf "die Politik" als dem allgemeinen Gegenstand unserer Disziplin, die es mit wissenschaftlichen Fragestellungen, Analysekonzepten und Vorgehensweisen zu untersu­ chen gilt, gibt es aber, wie wir aus Beratungsgesprächen mit Studienortwechslern zu wis­ sen meinen, nicht bloß an unserer Hochschule. Nur auf der Grundlage dieses Eindrucks von einem offenbar größeren Bedarf macht ein solches Projekt überhaupt Sinn. Wir Hamburger Herausgeber haben allen Grund, denjenigen Kollegen auch an dieser Stelle herzlich zu danken, die Anregungen beisteuerten zur Konzeption des Sammelbandes und unserer Einladung folgten, sich mit Aufsätzen zu beteiligen. Daß sie damit nicht zu­ gleich schon unseren in der Einleitung angedeuteten Vorstellungen vom Sinn und Zweck ei­ ner zeitgemäßen akademischen Ausbildung - die wir aus der Entwicklung unserer Diszi­ plin nach 1945, den studentischen Schwierigkeiten, sich zwischen Politischer Bildung und professioneller Politikwissenschaft zurechtzufinden, und dem Arbeitsmarkt ableiten - fol­ gen müssen, sei hier, um niemanden zu vereinnahmen und Mißverständnissen vorzubeu­ gen, ausdrücklich angemerkt.

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Benigne Prostatahyperplasie: Leitfaden für die Praxis by L. Pientka (auth.), Prof. Dr. med. Klaus Höfner, Prof. Dr.

By L. Pientka (auth.), Prof. Dr. med. Klaus Höfner, Prof. Dr. med. Udo Jonas, Prof. Dr. med. Christian G. Stief (eds.)

Das vorliegende Buch vermittelt eine Übersicht über die klassischen und modernen medikamentösen und interventionellen Behandlungsmethoden der benignen Prostatahyperplasie. Fachkompetente Spezialisten setzen sich dabei detailliert und in übersichtlicher shape mit den Wirkungsprinzipien, Indikationen und Therapieergebnissen auseinander und werten die einzelnen Therapieoptionen hinsichtlich ihrer Effizienz und Morbidität. Aktuelle Erkenntnisse der Pathophysiologie des "BPH-Syndroms" werden genutzt, um die Notwendigkeit einer abgestuften Diagnostik neu zu definieren. Eine wesentliche Zielstellung besteht in der Formulierung von guidance zur Diagnostik und Therapie unter Beantwortung der Frage, welche Therapie für welchen Patienten am besten geeignet ist.

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Der Kaufmann in der Industrie: Betriebswirtschaftliches by Christoph Halstenberg

By Christoph Halstenberg

Hauptziel der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik ist die Erhaltung der Stabilität der Wirtschaft. Das bedeutet jedoch keineswegs Stagnation, sondern in einer dynamischen Wirtschaft immer auch ein gesundes Streben nach Wirtschaftswachstum. Wirtschaftswachstum jedoch ist stets mit Aus­ weitung der Märkte und zunehmendem Wettbewerb verbunden. Der Unternehmer kann in diesem scharfen Wettbewerb nur bestehen, wenn ihm qualifizierte Mitarbeiter zur Seite stehen. Die Grundlage der Berufstüchtigkeit bilden das gute Fachwissen und ein Gespür für Risiken und Chancen. Zu den Kenntnissen und Fertigkeiten müssen jedoch Ein­ sichten und Erkenntnisse hinzutreten, die nur gewonnen werden können unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Zusammenhänge. Der Betrieb muß heute in zunehmendem Maße von seinen Mitarbeitern nicht nur die Beherrschung von Techniken - so wichtig sie sein mögen -, sondern auch selbständiges Denken in Zusammenhängen und die Fähig­ keit zum Urteil verlangen. Nur so besteht die Gewähr, daß der Mitarbeiter innerhalb seines Aufgabenbereiches richtige Entscheidungen trifft. Je mehr auch im Büro die schematischen Arbeiten auf die Maschine verlagert werden, desto notwendiger braucht der Betrieb Menschen, die kritisch denken, urteilen und schließlich auch entscheiden können. Das »Betriebswirtschaftliche Repetitorium« versucht, allen Industrie­ kaufleuten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben eine Hilfe zu sein, insbeson­ dere auch denen, die sich auf eine Prüfung vorzubereiten haben. Ich glaube, daß das Buch auch den Leitern des betrieblichen Ausbildungs­ wesens und den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse einige Anregungen geben kann. Für wichtige Anregungen und Ratschläge schulde ich meinen Kollegen, den HeITen Johannes Bellmann und Stefan Zembol, herzlichen Dank.

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Elastische Messungen an Fichtenholz by Robert Schlüter

By Robert Schlüter

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Lebensverläufe von Frauen: Familiäre Ereignisse, by Angelika Tölke

By Angelika Tölke

Diese Arbeit ist im Rahmen des Teilprojekts 'LebensverHiufe und Wohlfahrtsentwicklung' (Leitung: Karl Ulrich Mayer) des Sonderforschungsbereichs three 'Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik' (Frankfurt/Mannheim) entstanden. Ich mochte sowohl dem Sonderforschungsbereich, nicht zuletzt den damaligen Sprechern Richard Hauser und Wolfgang Zapf, als auch dem Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung meinen Dank dafur aussprechen, daf3 ich die Ressourcen und infrastrukturellen Moglichkeiten dieser beiden Institutionen nutzen konnte. Von der Statistik- und der EDV-Abteilung am Max-Planck-Institut sowie dessen zentralem Schreibsekretariat habe ich sehr kompetente Hilfe bekommen. Insbesondere mochte ich aber den Kollegen und Kolleginnen am Max-Planck-Institut fur Bildungsforschung und den Hilfskriiften des Sonderforschungsbereichs fur die vielfaltigen Hilfen und An­ regungen sowie die menschliche Unterstutzung in schwierigen Phasen danken. Von Annemette Sorensen, Nancy Tuma und Manfred Kuchler bekam ich wertvolle Anregungen bei inhaltlichen Fragen und hilfreiche Unterstutzung bei der Formulierung mathematischer Modelle. Der hier veroffentlichte textual content ist die uberarbeitete Fassung einer Disseration, die 1987 im Fachbereich Gesellschaftswissen­ schaften der Universitat Frankfurt angenommen worden ist. Auch den beiden Gutachtern, Klaus Allerbeck und Johann Handl, gilt mein Dank fur die Anregungen, denen ich bei der Oberarbeitung gefolgt bin. Von Notburga Ott yom Sonderforschungsbereich sowie von Renate Bormann-Muller und Jan Marbach yom Deutschen Jugendin­ stitut erhielt ich weitere hilfreiche Hinweise und Vorschlage fur die Uberarbeitung. Dnd schlief3lich gilt mein Dank auch dem Deutsches Jugendinsti­ tut und dessen Direktor Hans Bertram, der diese Arbeit in die Schriftenreihe des Instituts aufgenommen hat. Auch die Unter­ stutzung, die ich bei der Erstellung der Druckvorlage am Deut­ sches Jugendinstitut erfahren habe, solI nicht unerwiihnt bleiben.

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Mobilitätsbezogene Einstellungen beim Übergang vom Kindesins by Thomas Bastian

By Thomas Bastian

Der Übergang vom Kindes- in das Jugendlichenalter beinhaltet viele Veränderungen und neue Freiheitsgrade in speedy allen Lebensbereichen. Vieles spricht dafür, dass sich gerade in der Frühadoleszenz wichtige mobilitätsbezogene Einstellungen und Werthaltungen konstituieren, die anschließend auch mit in die (Auto-)mobilität übernommen werden und dort das Verhalten entscheidend mitgestalten. Gerade in dieser Altersstufe läuft ein beschleunigter und in seiner Qualität sich rasch wandelnder Veränderungsprozess ab. Auf der foundation paralleler Erhebungen in drei Klassenstufen untersucht Thomas Bastian differentielle Unterschiede in den Altersgruppen der 14- bis 16-Jährigen. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, Jugendliche, die den Einstieg in die Automobilität bewusst risikoreich avisieren, bereits frühzeitig zu identifizieren und zu betreuen.

Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Verkehrswissenschaften, der Entwicklungspsychologie und der Soziologie ebenso wie an Praktiker in diesen Bereichen, insbesondere an Polizeibeamte.

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Politische Entrepreneure als Reformmotor im by Andreas Nagel (auth.)

By Andreas Nagel (auth.)

In vielen Politikfeldern ist der Reformstau ein bekanntes Makro-Phänomen; insbesondere das Gesundheitswesen ist Gegenstand anhaltender Reformdebatten. Am Beispiel eines politischen Realexperimentes zur Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie – als Mikro-Phänomen – analysiert Andreas Nagel den Versuch der Ablösung eines seit Jahrzehnten bestehenden Steuerungsinstrumentes, des so genannten Gutachterverfahrens. Mittels des kontingenzbasierten Multiple-Streams-Ansatzes (MSA) beschreibt er detailliert die Akteurkonstellationen und Entscheidungsprozesse, die in Deutschland zu einem „Ruck“ im Bereich der Psychotherapie geführt haben. Die Anwendung des MSA auf der Steuerungsebene des Selbstverwaltungskorporatismus stellt ein Novum dar. Der Autor zeigt, dass das „politische Zeitfenster“ und der „politische Entrepreneur“ von zentraler Bedeutung sind und bestätigt die in der Literatur genannten Voraussetzungen für umfassende Reformen.

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Der Rechtsfall im Privatrecht: Eine Anleitung zur Lösung von by Fritz Fabricius

By Fritz Fabricius

Die Rechtswissenschaft ist eine praktische Wissenschaft. Sie empfangt immer neue Impulse aus den standigen Veranderungen des Stromes des sozialen Lebens, der sich niemals in ein festes Bett einfangen lassen wird, und ver sucht ihrerseits, diese Veranderungen, seien sie wirtschaftlicher, technischer, soziologischer paintings oder auch Veranderungen des RechtsgefUhls, ordnend in den Griff zu bekommen und in der Rechtsanwendung praktisch sich aus wirken zu lassen. Stellt die Ordnungsaufgabe des Rechts in ihrem Vollzug daher einerseits eine hohe Kunst dar, so hat sie andererseits auch eine rein technische, handwerkliche Seite, die insbesondere bei der Einzelfallentschei dung neben den anderen Faktoren beherrscht werden muB. DaB auch diese Seite der Rechtsanwendung besonders wichtig ist und haufig nicht hinreichend von Priifungskandidaten beherrscht wird, zeigt der Bericht iiber die juristi schen Staatspriifungen in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1963 und 1964 (Justizministerialblatt 1965 S. 109 ff. ), in dem u. a. betont wird, daB die Priif linge die Gesetzesauslegung haufig nicht beherrschen, used to be zu "subjektiven Werturteilen, vermengt mit unkontrollierbaren Billigkeitserwagungen" und damit zu "unrichtigen Entscheidungen" fUhren kann. Eine richtige Auslegung wird aber ohne Beherrschung der Methode nicht erreicht. Den Studierenden der Rechtswissenschaften im weiteren Sinne, das heiBt so wohl den Studenten der Rechtswissenschaft an den Universitaten wie auch denjenigen Studierenden, die sich im Rahmen eines anderen Studiums oder einer sonstigen Aus- und Fortbildung mit dem Rechtsstoff zu befassen haben, solI das vorliegende Buch eine Anleitung dafUr geben, die juristische Arbeits technik zu erlernen.

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