Qualifizieren statt entlassen: Beschäftigungspläne in der by Gerhard Bosch

By Gerhard Bosch

In ca. 30 Unternehmen der Bundesrepublik wurden in den letzten Jahren sog. Beschäftigungspläne vereinbart. Sie sollten durch eine Qualifizierungsphase Entlassungen verhindern. Die Praxis der Beschäftigungspläne in der Bundesrepublik wurde anhand von 12 Fallstudien untersucht und mit ähnlichen Maßnahmen in Frankreich verglichen. Das Ergebnis: Durch Beschäftigungspläne konnten Massenkündigungen verhindert werden, die Unternehmen wurden stärker auf internen Strukturwandel verpflichtet, Un- und Angelernte wurden vor Dauerarbeitslosigkeit bewahrt. Beschäftigungspläne sind eine notwendige strukturpolitische Ergänzung zum traditionellen Kündigungsschutz. Abschließend entwickelt der Autor Vorschläge zur Verankerung von Beschäftigungsplänen in der Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik.

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51. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und by W. Künzel (auth.), Prof. Dr. med. Wolfgang Künzel, Prof. Dr.

By W. Künzel (auth.), Prof. Dr. med. Wolfgang Künzel, Prof. Dr. med. Klaus Diedrich, PD Dr. Dr. Manfred Hohmann (eds.)

Die Beiträge zum fifty one. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die als Plenarveranstaltungen, Referate, Seminare oder als industrieassoziierte Symposien dargeboten wurden, sind in diesem Band schriftlich niedergelegt. Die Vorsitzenden der einzelnen Veranstaltungen, namhafte Vertreter der verschiedenen Fachgebiete, haben zusätzlich zu den Diskussionen auch Zusammenfassungen verfaßt. So spiegelt der Kongreßband den aktuellen Wissensstand der Forschung und Praxis auf den Gebieten Gynäkologie/Onkologie, Geburtshilfe/Perinatologie und Endokrinologie/Reproduktionsmedizin wider. Im Interesse eines besseren Gesamtüberblicks wurden die Beiträge themenorientiert geordnet und auch die Titel der Abstracts zu den wissenschaftlichen Publikationen in die praktischen Kapitel integriert.

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Psyche, Schmerz, sexuelle Dysfunktion by P. Falkai (auth.), Prof. Dr. W. Gaebel, Prof. Dr. H.-P.

By P. Falkai (auth.), Prof. Dr. W. Gaebel, Prof. Dr. H.-P. Hartung (eds.)

Dieses Buch gibt Einblick in ein breites psychiatrisch-neurologisches Spektrum.

Ausgehend von Referaten über den aktuellen Kenntnisstand zu den Ursachen von Schizophrenie und melancholy werden "State of the paintings" und "Unmet wishes" der jeweiligen therapeutischen Möglichkeiten diskutiert.

Neue Erkenntnisse zu den Komorbiditäten der Migräne mit psychiatrischen und neurologischen Krankheiten sowie physiologische und therapeutische Konzepte werden

ausführlich dargestellt.

Einen Schwerpunkt bilden die Abhandlungen zum Thema der sexuellen Funktionsstörungen. Eine immer noch bestehende Tabuisierung, aber auch die Unterschätzung ihrer Bedeutung sind die Ursachen für die geringe Beachtung der Thematik im klinischen Alltag von Neurologen und Psychiatern.

Aus allen Beiträgen geht deutlich hervor, dass die Kooperation zwischen den Fächern weiter ausgebaut und die Interdisziplinarität gepflegt werden muss.

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Lokalradio in Nordrhein-Westfalen — Analysen zur by Klaus Liepelt

By Klaus Liepelt

1m Auf trag der Landesanstalt ftir Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR) in Dfisseldorf hat infas (Institut ftir angewandte Sozialwissenschaft), Bonn-Bad Godesberg, die Mediensituation im Land Nordrhein-Westfalen zum Sende beginn des lokalen Rundfunks im Herbst 1990 erhoben. Diese erste Beob achtung des Medienverhaltens solI Ausgangspunkt zur Bestimmung der ge genwartigen Strukturen und der kfinftigen Veranderungen im Mediennut zungsverhalten sein, die aus der wachsenden Zahl von lokalen Horfunk-und fiberregionalen Fernsehangeboten resultieren. Die vorliegende Untersu chung wurde landesweit und in fiinf ausgewlihlten Kommunikationsraumen durchgefiihrt. Mit dieser Studie liegen Dicht nur Informationen fiber die allgemeine Mediennutzung in verschiedenen Bevolkerungsgruppen Nordrhein-Westfa lens vor, sondern auch fiber die Akzeptanz neuer elektroDischer Medienan gebote, die sich besonders der "Nahwelt" der Nutzer bzw. Rezipienten an nehmen. Die erhobenen Grunddaten konnen schlie8lich als Ausgangsmate rial fUr weitere, auf Verbreitungsgebiete und Regionen bezogene Rezepti onsanalysen dienen. AIle Angaben zur Mediennutzung und zur Horfunkstruktur in Nordrhein Westfalen beziehen sich auf das "alte" Programmschema des WDR-H6r funks. Mit der Einfiihrung des fiinften HOrfunkprogramms erfolgten Ande rungen, die die bestehenden Programme in unterschiedlicher Weise betref fen und Einflu8 auf die weitere Entwicklung der anderen Horfunkprogram me, insbesondere der lokalen Radios, baben konnen.

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Capabilities – Handlungsbefähigung und by Hans-Uwe Otto, Holger Ziegler

By Hans-Uwe Otto, Holger Ziegler

Mit diesem foreign besetzen Sammelband wird das Thema des 'Capability strategy' erstmals für die deutschsprachige Erziehungswissenschaft zusammengefasst. In der Bestimmung und Definition von 'Handlungsbefähigung' wird der Versuch unternommen, sowohl pädagogisch als auch sozialanalytisch zu einem neuen Gerechtigkeitsbegriff zu kommen, der die Zukunft der Erziehungswissenschaft maßgeblich beeinflussen kann.

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Vom Betrachten zum Verstehen: Die Diagnose von by Dagmar Gehl

By Dagmar Gehl

Betrachtet, aber auch verstanden? Um den Erfolg einer mit multimodalen Printclustern vollzogenen Wissensvermittlung zu beurteilen, ist es notwendig, den Aspekt der Kohärenzbildung aus der Rezipientenperspektive zu beleuchten. Dagmar Gehl erweitert das vorhandene Methodenrepertoire der medienwissenschaftlichen Rezeptionsforschung, indem sie Blickaufzeichnungen sowohl mit traditionellen, fragebogenartigen Wissenstests als auch mit einer Wissensdiagnose durch idea Maps kombiniert. Im zweiten Teil der Arbeit veranschaulicht sie dies durch ein Anwendungsbeispiel, das die Kohärenzbildung bei komplexen Prozessgrafiken untersucht.

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Wirkprozesse und personenbezogene Wirkungen von kollegialer by Kim-Oliver Tietze

By Kim-Oliver Tietze

Kollegiale Beratung ist weit verbreitet - in Unternehmen, im Sozialbereich und in pädagogischen Berufsfeldern. was once kann kollegiale Beratung bewirken und wie lassen sich diese Wirkungen erklären? Hinter der einfachen Idee, dass sich Berufstätige in Gruppen wechselseitig und systematisch zu schwierigen Fällen aus der Berufspraxis beraten, steckt ein komplexes Gefüge von Wirkprozessen. Anhand der review eines 15 Monate umfassenden Programms wird gezeigt, dass kollegiale Beratung berufliche Beanspruchungen vermindern und berufliche Handlungskompetenzen steigern kann.

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